FORMULA 1 PIRELLI GRAND PRIX DU CANADA 2019
Gilles Villeneuve Circuit
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Gewonnen und doch verloren. Vettel verliert Sieg an Hamilton
Sebastian Vettel fuhr beim großen Preis von Kanada als erster über die Ziellinie und wurde am Ende doch nur zweiter. Eine Fünf – Sekunden Strafe sorgte für die Enttäuschung des Ferrari Piloten. Auslöser war ein Fahrfehler Vettels in der 48. Runde. Lewis Hamilton setzte den Ferrari Piloten unter Druck. Rundenlang gelang es dem Briten, so nah an Vettel ran zu fahren, dass er seinen Flügel aufmachen konnte. Als die beiden dann auf die Kurve drei zu fuhren, geschah der verhängnisvolle Fehler des Deutschen. Er rutschte in der Schikane von der Strecke und kam wieder auf die selbige zurück. Dabei setzte er sich wieder vor Hamilton, der stark abbremsen musste, um nicht in den Ferrari zu krachen. Vettel erhielt eine 5 Sekunden Strafe, die ihm den Sieg kostete, da er sich nicht von Hamilton absetzen konnte. Nach dem Rennen war Vettel zunächst unbeherrscht und erschien zuerst nicht beim Interview, wanderte stattdessen wutentbrannt durch das Fahrerlager und wechselte zum guten Schluss noch die Nummerntafeln, von denen immer die Fahrzeuge abgestellt werden. Die Nummer Eins entfernte er von Hamiltons Platz und stellte die Zwei dort hin. Während der Siegerehrung beruhigte sich Vettel offensichtlich und im anschließendem Zusatzinterview verteidigte er Lewis Hamilton vor den buhenden Fans. Man solle nicht Lewis Auspfeifen, sondern die Rennkommissare, die dieses Urteil gefällt hatten. Dritter wurde Charles Leclerc im zweiten Ferrari vor Valtteri Bottas (Mercedes) und dem Red Bull Piloten Max Verstappen. Die beiden Renualt Piloten Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg platzierten sich auf die folgenden Plätze vor Pierre Gasly (Red Bull) und Lance Stroll (Racing Point). Daniil Kvyat wurde im Toro Rosso Zehnter und kassierte den letzten WM Punkt aus Kanada. Carlos Sainz Jr. verlor zwei Runden vor Rennende gleich zwei Plätze an Stroll und Kvyat und musste sich mit Position Elf zufrieden geben. Sergio Pérez wurde im Racing Point Zwölfter vor Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo), Romain Grosjean (Haas) und Kimi Räikkönen (Alfa Romeo). George Russell wurde im Williams Sechzehnter, der sogar Kevin Magnussen im Haas hinter sich lassen konnte. Magnussen zog sich den Zorn des Haas – Teamchef Günther Steiner auf sich. Er beschwerte sich über die Performance seines Haas und meinte, dass er noch nie so was schlimmer erlebt hätte. Steiner antwortete, dass er solche Äußerungen nicht hören will und die konsequenten haben wird. Mal schauen, ob Magnussen im nächsten Rennen noch im Cockpit des Haas sitzen wird. Letzter wurde Robert Kubica im zweiten Williams. Alexander Albon schied in der 60. Runde aus. Nachdem er beim Start von Pérez und Giovinazzi in die Zange genommen wurde und mit einem Schaden am Toro Rosso an die Box musste, stellte er nach 60 Runden seinen Toro Rosso in der Box ab. Lando Norris, der sich anfangs tolle Zweikämpfe mit Verstappen lieferte, krachte in der Neunten Runde in eine der Mauern und beschädigte dabei die Hinterachse seines McLaren. Das frühe Aus für den jungen McLaren Piloten.